Digitalisierung im Einkauf: Apps als Treiber für Effizienz

Einkaufsexpertin Tanja Dammann-Götsch zeigt, wie die Digitalisierung und Apps den Einkauf revolutionieren.

Die fortschreitende Digitalisierung prägt zunehmend unseren Alltag, dennoch bleiben viele Deutsche in ihrer Beziehung zur Technologie zwiespältig. Auch in Unternehmen geht die Digitalisierung teils noch sehr schleppend voran und weckt Zweifel. Die Frage nach dem Stellenwert digitaler Innovationen im Einkauf wirft dabei eine spannende Perspektive auf: Sind Apps ein Schlüssel zur Effizienz oder eine potenzielle Gefahr für das Personal?
 
Tanja Dammann-Götsch, renommierte Einkaufsexpertin und Autorin, betrachtet die digitale Transformation im Einkauf als einen Wandel mit facettenreichen Möglichkeiten. Sie betont, dass die Digitalisierung nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem eine ersehnte Modernisierung darstellt. Die Verwendung mobiler Anwendungen, sogenannter Apps, rückt dabei in den Fokus als ein wirksames Werkzeug für Einkaufsabteilungen. In der Ära des Einkaufs 4.0 sieht Tanja Dammann-Götsch drei zentrale Bereiche, in denen die Digitalisierung Unternehmen nachhaltig beeinflusst: umfassende Transformation, verstärkte Vernetzung und Effizienzsteigerung. Mobile Apps würden hier eine Schlüsselrolle spielen.
 
Die Digitalisierung im Einkauf biete nicht nur eine schnellere und effizientere Beschaffung, sondern automatisiere auch manuelle Prozesse, entlaste Mitarbeitende von wiederkehrenden Aufgaben und trage zu einer insgesamt effizienteren Unternehmensführung bei. Tanja Dammann-Götsch weist auf die unkomplizierte Installation von Apps hin, die nicht nur den Zugang zu zahlreichen Vorteilen in Bezug auf Prozesse beschleunigt, sondern auch den IT-Aufwand minimiert. Schnellere Bestellungen durch effiziente Suchfunktionen oder Barcode-Scans verkürzen beispielsweise den gesamten Bestellprozess erheblich und fördern agile Beschaffungsabläufe. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen seien Apps kostengünstige Lösungen, die nicht nur den Einkauf erleichtern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit und Flexibilität stärken, ist Tanja Dammann-Götsch überzeugt.
 
Für Großunternehmen empfiehlt die Expertin zum Beispiel maßgeschneiderte Bestellsysteme für das C-Teile-Management. Anhand ihrer persönlichen Erfahrungen während eines erfolgreichen Projekts, bei dem eine innovative Kooperation mit einem bedeutenden Werkzeughersteller zu einer automatisierten Lagerbewirtschaftung führte, legt sie dies Unternehmen ans Herz. Diese individuellen Lösungen ermöglichen es, Rahmenverträge abzuschließen und gleichzeitig Transformation, Vernetzung und Effizienz zu erreichen.
 
Tanja Dammann-Götsch betont, dass die Ära der Digitalisierung im Einkauf vielfältige Chancen eröffnet. Die Nutzung von Apps solle dabei nicht als Ersatz für Arbeitskräfte dienen, sondern als Instrument zur Effizienzsteigerung. Durch die Automatisierung von Routineaufgaben würden Mitarbeiter wertvolle Zeit für strategische und bedeutsame Aufgaben zurückgewinnen, um aktiv die Zukunft des Einkaufs mitzugestalten, schließt die Expertin ihre Argumentation ab.
 
In der sich wandelnden Welt des Einkaufs agiert Tanja Dammann-Götsch weiterhin als Wegbereiterin für innovative Lösungen und Best Practices, um Unternehmen dabei zu unterstützen, die Potenziale der Digitalisierung im Einkauf voll auszuschöpfen. 


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